Unser Konzept

Mindestrente

(seit April 2018)

Die Regierung hat am 19./20.02.2020 in den Fernsehsendern ihr „Grundrentenkonzept“ vorgestellt.

Dabei handelt es sich allerdings keineswegs um einen festen, finanziellen Betrag, den die Bürger nach Ausscheiden aus der abhängigen Beschäf- tigung (z. B. mit 63 Jahren) erhalten, sondern lediglich um einen Zuschlag auf die mit 33 oder
35 Jahren erreichte Grundrentenzeit.

Wäre das bestehende „Rentensystem“ im Sinne der Bürger tatsächlich sinnvoll gestaltet, müsste es
z. B. gar keine Zuschläge geben.

Von einer -Mindestrente-, einem festen Betrag nach Ausscheiden aus der Beschäftigung, ist seitens der Regierung überhaupt keine Rede…

Bereits im Juli 2018 schickten wir der Regierung Briefe, Unterschriften sowie unser Konzept zu einer Mindestrente.

 

  • Um die jeweiligen, allgemeinen Lebenshaltungskosten ohne Probleme zahlen zu können, muss jedem Bürger eine Mindest- rente zustehen – mindestens 1300,00 Euro netto monatlich.

  • Die Mindestrente (Mindestaltersruhegeld) muss nach dem Durchschnitt der jeweiligen, allgemeinen Lebenshaltungs- kosten berechnet werden, womit der tatsächliche Bedarf ermittelt werden kann – nicht nach Arbeitsjahren und Lohn.

  • Die Zahl der Arbeitsjahre ist in erster Linie von äußeren (gesellschaftspolitischen) und familiären Umständen abhängig. Der Lohn wird bisher in aller Regel durch Entscheidungen der Unternehmer bestimmt. Beides, Arbeitsjahre und Lohn, werden demnach nicht durch uns Bürger selbst bestimmt.
    Somit sind wir Bürger für die Höhe unserer Rente nicht selbst verantwortlich – diesbezüglich ist die „Rentenformel“ nicht korrekt.

  • Die bestehende -Rentenformel- macht uns Bürger zu einem „Börsenkurs“, der uns mit bürgerbenachteiligenden Zwängen konfrontiert!

    EP x ZF x AKW x RAF

    Entgeltpunkte
    Zugangsfaktor
    Aktueller Rentenwert
    Rentenartfaktor


    „Dort, wo Verständnis und Menschenliebe das Miteinander bestimmen, stellt sich kaum die Frage, ob Sorgen oder Nöte, die ein Bürger mit sich trägt, selbstverschuldet sind.“

    Michael Johanni 2014

  • Es fehlt keineswegs an Geld!

    Jeder Bürger muss das uneingeschränkte Recht haben, spätestens mit 63 Jahren in den Altersruhestand zu gehen – dies ohne Abzüge.

    Wir kommen nicht in diese Welt, um überwiegend zu arbeiten.

  • Ausnahmslos jeder Bürger – auch Beamte, Berufspolitiker sowie Unternehmer – sollen einen Beitrag in eine Gemeinschaftskasse (Altersruhegeldkasse) einzahlen.

  • Die Rente ganz allgemein muss steuerfrei sein, weil es sich in erster Linie um einen existenziellen Vorgang handelt.
    Dass die Regierungen immer wieder auf die Lebensqualität der Bürger beengend einwirken – z. B. durch die Steuern – wider- spricht einem selbstbestimmten Dasein.
    Außerdem, besteuert wurde zuvor schon der Lohn.

  • Am 21.03.2019 hatten wir im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin ein Gespräch mit Dr. Schmachtenberg (Staatssekretär). Anlass war unsere Unterschriftenaktion im Frühjahr 2018 sowie zwei Briefe an das Ministerium bezüglich unseres Konzeptes zu einer Mindestrente (Mindestaltersruhe- geld).
    Das Gespräch verlief positiv. Wir konnten zahlreiche, wichtige Argumente vortragen – auch zum gravierenden Missstand der Obdach- und Wohnungslosigkeit.
    Wir werden sehen, wie es weiter geht. Jedenfalls bleiben wir bei unseren Forderungen, die wir beharrlich vorantreiben!

  • Wir haben erkannt, dass der Begriff Altersruhegeld viel deutlicher zum Ausdruck bringt, um was es geht. Von daher sollte der Begriff -Rente- der Vergangenheit angehören.

  • Unsere beiden Briefe an das B.Ministerium sind in der 44. Ausgabe des Bürgerblattes zu lesender erste hier, unter der Seite -briefe-.

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