Unser Konzept

Mindestrente

(seit April 2018)

In den Fernsehsendern wurde ein sogenanntes  “Grundrenten- konzept” vorgestellt.

Dabei handelt es sich allerdings keineswegs um eine allgemeine Mindestrente, sondern lediglich um einen niedrigen Zuschlag. Dieser wird aber auch nur dann gültig, wenn der Bürger mindestens 33 Jahre in einem abhängigen Verhältnis gearbeitet und obendrein Kinder erzogen und Familienmitglieder gepflegt hat, wodurch ent- sprechende Verdienstmöglichkeiten ausblieben. Obendrein wird mit Antrag auf diese  sogenannte “Grundrente” eine Prüfung aller per- sönlichen Verhältnisse vorgenommen …

Auch die bürgerbenachteiligende -Rentenformel- bleibt weiterhin bestehen. (EP x ZF x AKW x RAF)

Wäre das bestehende “Rentensystem” im Sinne der Bürger tat- sächlich sinnvoll gestaltet, müsste es z. B. gar keine Zuschläge geben.

Von einer -Mindestrente-, einem monatlichen, festen Betrag, nach Ausscheiden aus der Beschäftigung, der nach den tatsächlichen, allgemeinen Lebenshaltungskosten berechnet wird ist seitens der Berufspolitiker überhaupt keine Rede …

Bereits im Juli 2018 schickten wir dem Bundesarbeitsministerium Briefe, Unterschriften sowie unser Konzept zu einer Mindestrente.

 

Das Leben und der Wert eines Menschen
darf nicht nach einer künstlichen “Formel” gemessen werden!

  • Um die jeweiligen, allgemeinen Lebenshaltungskosten ohne Probleme zahlen zu können, muss jedem Bürger eine Mindest- rente zustehen – mindestens 1 300,00 Euro netto monatlich.

  • Die Mindestrente (Mindestaltersruhegeld) muss nach dem Durchschnitt der jeweiligen, allgemeinen Lebenshaltungs- kosten berechnet werden, womit der tatsächliche Bedarf ermittelt werden kann – nicht nach Arbeitsjahren und Lohn.

  • Die Zahl der Arbeitsjahre ist in erster Linie von äußeren (gesellschaftspolitischen) und familiären Umständen abhängig. Der Lohn wird bisher in aller Regel durch Entscheidungen der Unternehmer bestimmt. Beides, Arbeitsjahre und Lohn, werden demnach nicht durch uns Bürger selbst bestimmt.
    Somit sind wir Bürger für die Höhe unserer Rente nicht selbst verantwortlich – diesbezüglich ist die “Rentenformel” nicht korrekt.

  • Die bestehende -Rentenformel- macht uns Bürger zu einem “Börsenkurs”, der uns mit bürgerbenachteiligenden Zwängen konfrontiert!

    EP x ZF x AKW x RAF

    Entgeltpunkte
    Zugangsfaktor
    Aktueller Rentenwert
    Rentenartfaktor

     

  • Es fehlt keineswegs an Geld!

    Jeder Bürger muss das uneingeschränkte Recht haben, spätestens mit 63 Jahren in den Altersruhestand zu gehen – dies ohne Abzüge.

    Wir kommen nicht in diese Welt,
    um überwiegend zu arbeiten.

  • Ausnahmslos jeder Bürger – auch Beamte, Berufspolitiker sowie Unternehmer – sollen einen Beitrag in eine Gemein- schaftskasse (Altersruhegeldkasse) einzahlen.

  • Die Rente ganz allgemein muss steuerfrei sein, weil es sich in erster Linie um einen existenziellen Vorgang handelt.
    Dass  immer wieder auf die Lebensqualität der Bürger beengend eingewirkt wird – z. B. durch die Steuern – wider- spricht einem selbstbestimmten Dasein.
    Außerdem, besteuert wurde zuvor schon der Lohn.

  • Am 21.03.2019 hatten wir im Bundesministerium für Arbeit und Soziales in Berlin ein Gespräch mit Dr. Schmachtenberg (Staatssekretär). Anlass war unsere Unterschriftenaktion im Frühjahr 2018 sowie zwei Briefe an das Ministerium bezüglich unseres Konzeptes zu einer Mindestrente (Mindestaltersruhe- geld).
    Das Gespräch verlief positiv. Wir konnten zahlreiche, wichtige Argumente vortragen – auch zum gravierenden Missstand der Obdach- und Wohnungslosigkeit.
    Wir werden sehen, wie es weiter geht. Jedenfalls bleiben wir bei unseren Forderungen, die wir beharrlich vorantreiben!

  • Wir haben erkannt, dass der Begriff Altersruhegeld viel deutlicher zum Ausdruck bringt, um was es geht. Von daher sollte der Begriff -Rente- der Vergangenheit angehören.

  • Unsere beiden Briefe an das B.Ministerium sind in der 44. Ausgabe des Bürgerblattes zu lesender erste hier, unter der Seite -briefe-.

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