„Es gibt nicht zu viele Menschen auf diesem Planeten,
sondern zu viele Industriebegehren
und zu wenig Menschenliebe
für die nötigen Entscheidungen!“

Michael Johanni 2012
Menschenrechtsaktivist und Autor

Nahrungsknappheit?

Ca. 820 Millionen Mitbürgern weltweit wird ausreichend Nahrung (dasselbe gilt für Nährstoffe) vorenthalten!
Ca. 520 Millionen in Asien, ca. 230 Millionen in Afrika und ca. 42 Millionen in Südamerika und der Karibik.
Tausende sterben täglich daran!

(welthungerhilfe; weltagrarbericht.de; rundschau-online.de; jean ziegler-planet-interview.de)

  • Aufgrund von zahlreichen Begebenheiten, die wir seit einigen Jahren aufmerksam verfolgen, sind wir der verstärkten Ansicht, dass es auf unserer Erde überhaupt kein Problem wäre, 15 bis 20 Milliarden Menschen -auch mehr- stetig mit gesunder Nahrung zu versorgen.

  • Wer von uns Bürgern etwas genauer auf die „wirtschaftlichen“ Vorgänge blickt, wird unschwer feststellen, dass äußerst viele Bodenflächen immer wieder fehlgenutzt werden.
    Das widerspricht ohne Wenn und Aber dem Sinn einer wirk- lichen, menschlichen Gemeinschaft – und auch der natür- lichen Umwelt.

  • Von ca. 2 000 Millionen Tonnen Getreideernte in der Welt, werden 500 Millionen Tonnen nur an Schlachtvieh verfüttert… (Fleischkonsum)
    (Jean Ziegler, planet-interview.de / die Konzerne fabrizieren den Hunger 2014)

  • Jedes Jahr werden weltweit ca. 1,3 Milliarden Tonnen Lebens- mittel in den Abfall geworfen.
    Alleine damit könnten ca. 2 bis 3 Milliarden Menschen ernährt werden.

    (deutschlandfunkkultur.de/lebensmittelverschwendung)

  • In Deutschland alleine werden jährlich ca. 18 bis 30 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – überwiegend durch die Industrie selbst. (Deutschlandfunk; Handelsblatt)

  • Unzählige Industrieflächen statt Getreide- und Gemüseanbau.

  • Eine Rüstungsindustrie, die Bürgerkriege und Kriege erst möglich macht und dadurch auf ihre Weise Nahrungsknappheit bei der jeweiligen Zivilbevölkerung verursacht.

  • Willkürliche Fehlnutzung von Naturflächen durch Palmen- anbau, um damit günstiges Öl zu produzieren.

  • Willkürliche Fehlnutzung von Mais und Getreide für die Her- stellung von Benzin.

  • Oftmals sinnfremder Bau von Staudämmen, die riesige Gebiete in ihrer natürlichen Beschaffenheit zerstören und obendrein Bürger vertreiben.

  • Ständiger Neu- und Ausbau von Autobahnen statt Flächen für Getreide- und Gemüseanbau u.s.w.

  • Außerdem sollten wir darüber nachdenken, dass sich einige Personenkreise immer wieder – weltweit – äußerst große Bodenflächen aneignen können, die damit der Allgemeinheit vorenthalten werden . Hierbei steht das starre Besitzdenken an erster Stelle… 

Unser Kommentar

Die Prioritäten der Regierungen in der Welt, gerade auch die der mitteleuropäischen, sind falsch gesetzt – und dies bereits seit langer Zeit!
Die verantwortlichen Berufspolitiker könnten längst alles dafür tun, damit Bürger erst gar nicht in die lebensbedrohliche Lage eines Nahrungs-, Nährstoffs- und Wassermangels geraten. Doch bisher denken sie nur innerhalb eines festgelegten „Rahmenkatalogs“ – ihnen fehlt der Mut und auch das Charisma, Entscheidungen zuerst im Sinne aller Menschen zu treffen. Viel wichtiger ist ihnen das Angepasstsein an obligatorische Abläufe und das Festhalten ihrer zahlreichen Privilegien.

Wir Bürger sind es, die für eine ernsthafte, positive Veränderung sorgen müssen. Wir dürfen den furchtbaren Missständen und Würde- verletzungen nicht zuschauen!
Beispiel Deutschland: Sobald wir hierzulande für deutlich mehr soziale Ausgewogenheit und Gerechtigkeit sorgen, wird sich dies auf andere Staaten und verantwortliche Institutionen (z. B. auf die EU, UN, WHO u. a.) übertragen – und umgekehrt.

„Wir müssen die „Zuschauerrolle“ aufgeben.
Viel mehr sollten wir uns im Sinne der Menschlichkeit aktiv engagieren.“

Michael Johanni 2014
Menschenrechtsaktivist und Autor

Warum Armut?


Zahlreiche Bürger in Deutschland und in anderen Staaten „leben“ in würdeverletzender, ausgrenzender Armut!

Entweder wurden sie bereits mit ihrer Geburt in diese hineingeboren oder sie gerieten aufgrund der starken, gesell- schaftlichen, sozialen Unausgewogenheiten in diese ständig präsente „Lebensfalle“.

„Die Früchte der Erde sollten allen gehören.
Die Erde sollte niemandem gehören.“

Jean-Jacques-Rousseau 1712-1778
Schriftsteller

Armut gäbe es nicht – würde nicht stetiger, unterschwelliger, beängstigender „Begleiter“ der meisten Bürger sein – wäre es nicht gewollt

Armut wird als stetiges „Druckmittel“ eingesetzt, weil sich damit der größere Teil der Bevölkerung an das künstlich geschaffene, schädliche Leistungsprinzip „fesseln“  lässt – Stichwörter: Arbeitsplätze, Arbeitslosigkeit, Rente, Wirtschaftswachstum u.s.w.

Sehr viele Bürger können sich eine andere, bedeutend mensch- lichere Gesellschaft bisher kaum vorstellen, weshalb sie nahezu alles mitmachen – auch wenn es belastend, krankmachend, stupide, sinnfremd, umweltzerstörend oder ausbeuterisch ist.
Ein beinahe perfekter Kontrollmechanismus – zumindest bisher…

aufschlussreich II

Es steht außer Frage – die stark unausgewogenen Gesellschaftsverhältnisse
werden nur dann eine deutliche Verbesserung erfahren,

sobald sich möglichst viele Bürger gemeinschaftlich, solide und beharrlich dafür einsetzen.