Es gibt keine Überbevölkerung!

Es gibt nicht zu viele Menschen auf diesem Planeten, sondern zu viele Wirtschaftsbegehren und zu wenig Menschenliebe für die nötigen Entscheidungen!



Ca. 820 Millionen Mitbürgern
wird ausreichend Nahrung vorenthalten!

Ca. 520 Millionen in Asien
ca. 230 Millionen in Afrika
ca. 42 Millionen in Südamerika
und der Karibik.

Täglich sterben Tausende daran.

(jean ziegler-planet-interview.de, weltagrarbericht.de, rundschau-online.de)

  • Aufgrund von zahlreichen Begebenheiten und Vor- gängen, die wir seit einigen Jahren aufmerksam verfolgen und analysieren, sind wir der Überzeugung, dass es auf unserer Erde überhaupt kein Problem wäre, 15 bis 20 Milliarden Menschen – vielleicht auch mehr – stetig mit gesunder, ausreichender Nahrung zu ver- sorgen.

    Bereits 2012 wurde berichtet, dass es problemlos möglich ist, ca. 12 Milliarden Menschen mit Nahrung zu versorgen.
    https://www.bpb.de/dialog/145727/wir-lassen-sie-verhungern-interview-mit-jean-ziegler

    Heute sind wir im Jahre 2021 – und die Möglichkeiten sind noch besser. Allerdings eben nur dann, wenn es gewollt ist…

  • Jedes Jahr werden weltweit ca. 1,3 Milliarden Tonnen Lebens- mittel in den Abfall geworfen.
    Alleine damit könnten ca. 2 bis 3 Milliarden Menschen ernährt werden.

    (deutschlandfunkkultur.de/lebensmittelverschwendung)

  • In Deutschland alleine werden jährlich ca. 18 bis 30 Millionen Tonnen Lebensmittel weggeworfen – über- wiegend durch die Industrie selbst. (Deutschlandfunk; Handelsblatt)

  • Es gibt keine Überbevölkerung!
    Diejenigen, die immer wieder von einer Überbe- völkerung reden, bringen damit bürgerfeindliche The- sen unter die Bevölkerung.
    Stichwort -überfüllte Städte-:
    Die Städte sind deshalb überfüllt, weil es die Berufs- politiker und Wirtschaftsvertreter der jeweiligen Staa- ten so organisieren …
    Man macht es den Bürgern auf dem Lande auf jede denkbare Weise schwer, damit sie in noch stärkere Abhängigkeit (z. B. Wohnung und Arbeit) geraten.
    Alles könnte auf eine Weise organisiert sein, die der Menschlichkeit für alle entspricht – nur, das ist bisher nicht gewollt!

    Mit dem schlimmen Begriff -Überbevölkerung- will man die Bürger zudem stets aufs Neue auf die fürchterliche Untat einstimmen, dass man die Weltbevölkerung reduzieren will.
    Das aber wollen nur diejenigen mit Nachdruck, die Angst um ihre riesigen Privilegien haben.
    Nun, das müssten sie nicht, würden sie über den -Tellerrand hinausdenken-. Denn auf dieser Erde ist jede Menge Platz für alle Menschen – und es gibt auch jede Menge Nahrung für alle Menschen, jetzt und in der Zukunft!

  • Die sehr wichtige Priorität, allen Menschen ausreichend und auch gesunde Nahrung zur Verfügung zu stellen, wird  seitens der verantwortlichen Berufspolitiker und Weltwirtschaftsführer nicht wirklich beachtet …

  • Etwa 61,8 % der Ackerflächen in Deutschland werden zum Anbau von Viehfutter (Nutz- und Schlachtvieh) verwendet – nur ca. 21 % zur direkten Nahrungs- mittelerzeugung. 
    https://www.careelite.de/welthunger-statistiken-fakten/

  • Von ca. 2 000 Millionen Tonnen Getreideernte in der Welt, werden 500 Millionen Tonnen nur an Schlachtvieh verfüttert … übermäßiger Fleischkonsum
    (Jean Ziegler, planet-interview.de / die Konzerne fabrizieren den Hunger 2014)

  • Eine Rüstungsindustrie, die Bürgerkriege und Kriege erst möglich macht und dadurch auf ihre Weise Nahrungsknappheit bei der jeweiligen Zivilbevölkerung verursacht – willkürlich!

  • Unzählige Industrieflächen statt Getreide- und Gemüseanbau.

  • Willkürliche Fehlnutzung von Naturflächen durch Pal- menanbau, um damit günstiges Öl zu produzieren.

  • Willkürliche Fehlnutzung von Mais und Getreide für die Herstellung von Benzin.

  • Oftmals sinnfremder Bau von Staudämmen, die riesige Gebiete in ihrer natürlichen Beschaffenheit zerstören und obendrein Bürger vertreiben.

  • Ständiger Neu- und Ausbau von Autobahnen statt Flächen für Getreide- und Gemüseanbau u.s.w.


    Wir müssen die -Zuschauerrolle-
    endlich aufgeben.

    Stattdessen sollte sich möglichst jeder Bürger für die Menschlichkeit engagieren.

aufschlussreich II

Unser Kommentar

Die Prioritäten der Hauptverantwortlichen in der Welt, gerade auch die der mitteleuropäischen, sind stark bürgerbenach- teiligend – und dies bereits seit langer Zeit!
Die verantwortlichen Berufspolitiker könnten längst alles dafür tun, damit Bürger erst gar nicht in die lebensbedroh- liche Lage eines Nahrungs-, Nährstoffs- und Wassermangels geraten. Doch bisher denken sie nur innerhalb eines fest- gelegten „Rahmenkatalogs“ – ihnen fehlt der Mut und auch das Charisma, Entscheidungen zuerst im Sinne aller Menschen zu treffen. Viel wichtiger ist ihnen das Angepasst- sein an obligatorische Abläufe und das Festhalten ihrer zahlreichen Privilegien.

Wir Bürger sind es, die für eine ernsthafte, positive Verän- derung sorgen müssen. Wir dürfen den furchtbaren Miss- ständen und Würdeverletzungen nicht zuschauen!
Beispiel Deutschland: Sobald wir hierzulande für deutlich mehr soziale Ausgewogenheit und Gerechtigkeit sorgen, wird sich dies auf andere Staaten und verantwortliche Insti- tutionen (z. B. auf die EU, UN, WHO u. a.) übertragen – und umgekehrt.