Liebe Mitbürgerin, lieber Mitbürger,

zu unseren Aktivitäten gehört es auch, zweckdienliche Briefe an Institutionen, Behörden, Firmen und Ministerien zu schreiben.

Hier einige Beispiele:
Um einen Brief/E-Mail zu lesen, brauchst du nur auf den jeweiligen Titel zu klicken.

Folgende E-Mail haben wir am 17.05.2020 an die Firma -Verla (Sitz in Tutzing) geschickt:

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V

Sehr geehrte Damen und Herren von Verla,

seit einiger Zeit ist uns Ihr Produkt
Magnesium purKaps bekannt.
Die auf der Packung genannten Zutaten sind,
gegenüber vielen anderen Produkten,
erfreulich.

Wir sind ein Verein, der sich für deutlich mehr
Menschlichkeit engagiert.

Jetzt sind wir in Kontakt mit Ihrem
Produkt -Calcium Verla- gekommen.
Und dort ist in der Zutatenliste das
krebserregende -Talkum- aufgeführt,
worüber wir enttäuscht sind.

Wir wissen, dass um das -Talkum- seit vielen
Jahren eine Diskussion geführt wird.
Einige Wissenschaftler sind mit ihren Studien
davon überzeugt, dass -Talkum- krebsfördernd ist,
nicht nur bei Kindern, sondern auch bei Erwachsenen.
Schließlich ist -Talkum- ein Bestandteil von -Asbest-,
an dem viele Bürger erkrankten und auch starben.

Wir wissen auch, dass es einige Wissenschaftler gibt,
die „lediglich“ von Verdachtsfällen schreiben.

Im Sinne der Gesundheit von Menschen aber, muss
bereits der Verdacht (krebsfördernd) ausreichen,
um von Bestandteilen konsequent Abstand zu nehmen,
die krankheitsfördernd sein könnten!

Deshalb können wir nicht verstehen, dass auch Sie
-Talkum- verwenden.

Wir bitten Sie – im Sinne aller Bürger- auf dieses
Talkum zu verzichten!

Es grüßt Sie freundlich

Michael Johanni
Vorsitzender
Menschenrechtsaktivist und Autor

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V.

 

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V


European Commission

EU-Kommissionspräsidentin
Frau Ursula von der Leyen
Rue de la Loi 200
1032 Bruxelles – Belgien                                                                                                                  Veitshöchheim 6. März 2020


Erneut „dunkle Tage“ für die Menschenwürde


Sehr geehrte Frau Präsidentin von der Leyen,

zu Ihrer Ernennung zur EU-Kommissionspräsidentin möchten wir Ihnen auch unsererseits gratulieren.
Die Hoffnungen in Sie und Ihr Amt sind groß – vor allem seitens der Bevölkerung.

Wir sind eine Vereinigung, die sich seit 2008 entschlossen für deutlich mehr Menschlichkeit engagiert.

Warum wir uns gerade zu diesem Zeitpunkt an Sie wenden, hängt mit den Vorgängen an der türkisch-griechischen Grenze zusammen, die wir zwischen dem 1. und 3. März 2020 mitverfolgen konnten. Sicher waren die dortigen Umstände auch für Sie Frau von der Leyen mit Un-behagen verbunden.

Es war für uns schwer zu ertragen, mitansehen zu müssen, auf welche Weise mit unseren Mitbürgern umgegangen wurde, die – mit der natürlichen Hoffnung auf menschliches Verständnis – von der türkischen Seite nach Griechenland einwandern wollten.

Können Sie uns erklären Frau von der Leyen, warum hilfesuchende Bürger oftmals einer zusätzlichen Schmach ausgesetzt werden?
Warum wurden und werden diese Bürger behandelt, als hätten sie etwas Schlimmes verbrochen? Sie befinden sich doch „lediglich“ auf der Suche nach Lebensqualität.
Haben diese Menschen denn nicht das natürliche Recht auf Beachtung ihrer Würde?

Wir hoffen von hier aus inständig, dass Sie Frau von der Leyen – und gerade in Ihrer besonderen Funktion als EU-Kommissionspräsidentin – wesentlich dazu beitragen, den Bürgern, gleich welcher Herkunft, ein würdebeachtendes Dasein zu ermöglichen.

Es grüßt Sie freundlich

Michael Johanni
Vorsitzender

Menschenrechtsaktivist und Autor

Christine Werth
Schriftführerin

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V

Betreffend der Obdach- und Wohnungslosigkeit in Deutschland

Den folgenden Brief haben wir am 28.02.2020 als E-Mail an die Grünen-Politikerin Frau Heußner geschickt,
die in Würzburg unter anderem auch stellv. Landrätin ist:

Sehr geehrte Frau Heußner,

es sind in erster Linie die unausgewogenen Gesellschaftsstrukturen, welche Bürger in beklemmende Lebenslagen bringen.

Es dürfte, insgesamt gesehen, überhaupt nicht so weit kommen, dass Bürger aus ihren Wohnungen gedrängt werden! Hier müsste es längst entsprechende, ernsthafte Gesetze geben (die auch eingehalten werden), um bei auftretenden Problemen das bestehende Mietverhältnis dennoch abzusichern.

In diesen Gesellschaftverhältnissen ist es mehr oder weniger vorprogrammiert, dass einige Bürger früher oder später in prekäre Lebenssituationen geraten.

Das ist keinesfalls die Schuld dieser Bürger – es sind die, wie schon erwähnt, unnatürlichen Vorgänge und auch das fehlende soziale Verständnis für Bürger, die nicht allem gewachsen sind.
Anstatt diesen Bürgern wirklich unter die Arme zu greifen – noch bevor sie ganz am Boden sind – werden sie obendrein noch als „Nichtsnutze“ bezeichnet, die eben einfach zu schwach wären, um sich „anzupassen“.
Diese bürgerfeindliche Philosophie widerspricht ohne Wenn und Aber der sogenannten Demokratie.

Ein Teil der Menschen darf nicht das Recht haben, einen anderen Teil der Menschen schlecht und würdemissachtend zu behandeln!

Und gerade in der Gegenwart, wo wir uns jetzt inzwischen im 21. Jahrhundert befinden, ist es überhaupt nicht nachvollziehbar, dass es zugelassen wird, Bürger aus ihren Wohnungen zu verdrängen! Dies widerspricht selbst der sogenannten -Sozialen Marktwirtschaft-, weil dabei nichts -Soziales- zu erkennen ist. Und ja, es ist höchst -unsozial- wenn Bürgern die Privatsphäre entrissen wird!

Schaffen Sie in den Länderkommunen und in den Gemeinden -Schlichtungsgremien-, die bei Problemen zwischen Mietern und Vermietern mithelfen, die Gesamtsituation zu entschärfen, sodass der Mieter in seiner Wohnung bleiben kann – jedenfalls so lange, bis eine andere, bezahlbare, ordentliche Wohnung ausfindig gemacht ist. Wenn die Miete nachweislich nicht gezahlt werden kann – aus welchen Gründen auch immer, sollte die Gemeinde oder die Stadt im Sinn der Privatsphäre einspringen und entsprechend überbrücken.

Letztlich sollten gerade die Berufspolitiker endlich damit beginnen, tatsächlich im Sinne der Bürger zu denken und zu handeln – bisher ist dies leider in vielen Fällen nicht wirklich der Fall. Unzählige Beispiele lasse ich heute unerwähnt.
Ein Beispiel ist ja hier zu lesen – man lässt es zu, dass Bürgern die Privatsphäre geraubt wird…
Welch eine Missachtung der Menschenwürde!

Es grüßt nachdenklich

Michael Johanni
Vorsitzender
Menschenrechtsaktivist und Autor

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V.
Birkentalstraße 30
97209 Veitshöchheim / Würzburg

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V


Stadt Würzburg

Frau Dr. Hülya Düber, Stadträtin
Karmelitenstraße 43
97070 Würzburg

Veitshöchheim 9. Dezember 2019


Ihr Brief vom 12.02.2018 und neue Informationen, die wir erhielten – bezüglich der sogenannten Obdachlosenunterkunft in der Sedanstraße


Sehr geehrte Frau Hülya Düber,

Ihren Brief vom 12.02.2018 haben wir gelesen.
Leider ist nach den Informationen, die wir erhielten, kaum etwas davon hörbar, dass Sie bzw. Ihre Behörde wirklich akzeptable, würdebeachtende Wohn-Umstände für die Bürger bereitstellen, die in der Obdachlosenunterkunft -Sedanstraße- ausharren müssen.

Wir befinden uns jetzt im Jahre 2019/2020 – angeblich seien wir in einem fortschrittlichen Land…
Unter anderem wurde uns nahegebracht, dass es in den „Zimmern“, die den sozialbenachteiligten Bürgern „zur Verfügung“ gestellt werden, kein warmes – nur kaltes Wasser gäbe.
Zum Duschen müssten die Männer in den Keller gehen – und ab 13.30 Uhr wäre das Duschen nicht mehr erlaubt.
Frauen müssten weiterhin z. B. zu dritt in einem „Zimmer“ ausharren.

Sehr geehrte Frau Hülja Düber – erneut sind wir über diese Informationen und Zustände entsetzt!

Wann endlich wollen Sie bzw. Ihre Behörde und die Stadtverwaltung damit beginnen, die menschlich richtigen Prioritäten zu setzen?
Warum sind Ihnen allen wirtschaftliche und wahlpolitische Dinge wichtiger als Bürger, die dem bestehenden, unnatürlichen Gesellschaftssystem nicht gewachsen sind?
Diese Mitbürger brauchen aufrichtige Unterstützung, Zuneigung und ein Zuhause, das wirkliche Privatsphäre zulässt!

In Ihrem Brief vom 12.02.2018 schreiben Sie von einem „äußerst angespannten Wohnungsmarkt“…

Ordentlichen Wohnraum gibt und gäbe es reichlich – aber diese betroffenen Bürger sind dafür „nicht vorgesehen“. Darin liegt das wahre Unrecht.
Zudem, Sie haben das Gebäude in der Sedanstraße zur Verfügung – und dennoch lassen Sie die Wohnverhältnisse dort für die sowieso schon sozialbenachteiligten Bürger auf ein Minimum reduziert. Wie soll man solch einen Vorgang bezeichnen? Fehlendes, soziales Verständnis? Oder fehlende Menschenliebe?

Sehr geehrte Frau Hülja Düber – wir bitten Sie nun wiederholt – tun Sie für unsere Mitbürger alles, was Sie auch für sich selbst tun würden, um sich schlicht wohl fühlen zu können – denn, jeder Mensch hat das natürliche Recht auf ein würdebeachtendes Dasein, in allen Bereichen.

Es grüßt Sie
Michael Johanni
Vorsitzender
Menschenrechtsaktivist und Autor

Vereinigung …mensch bleib Mensch! e.V.

Vereinte Nationen New York
Herr Generalsekretär António Guterres
46th St., 1st Avenue
New York City, NY 10017

Veitshöchheim 25. Juli 2019

„…hätten sich Viele unter uns ein leichteres Leben aussuchen können,
sie hätten es sicherlich getan.“

Sehr geehrter Herr Generalsekretär Guterres,

wir sind eine Vereinigung, die sich seit 2008 ehrenamtlich für deutlich mehr Menschlichkeit engagiert.
Die vielseitige Aufgabe, welche wir uns gestellt haben, nehmen wir im Sinne unserer Mitmenschen stets ernst. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Vorgänge, die für die Lebensqualität von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Sehr geehrter Herr Guterres,
es gelingt uns nicht, zu verstehen, warum es in dieser Welt nach wie vor unzählige Menschen gibt, die in permanenter, oftmals schlimmster Armut leben müssen.
Es übersteigt beinahe unseren Verstand, dass auf der Erde ca. 815 Millionen Bürger an ständigem Nahrungs- und Nährstoffmangel und bis zu einer weiteren Milliarde an „verstecktem“ Nährstoffmangel leiden.

Genauso können wir es nicht nachvollziehen, weshalb mehrere Millionen Bürger auf diesem Planeten obdach- oder wohnungslos sein müssen oder in engsten Wohnräumen und „Wohnkäfigen“ einem würdemissachtenden Dasein ausgesetzt sind.
Dass gegenwärtig weltweit ungefähr 24 kriegerische Auseinandersetzungen stattfinden, ist für uns ebenso unbegreiflich – insbesondere, wenn wir uns dabei die zahlreichen Möglichkeiten der Kommunikation vor Augen führen.
Und wir können wirklich nicht erkennen, dass es deutliche, beharrliche Anstrengungen gibt, damit die Weltbevölkerung möglichst mit derselben Sprache kommunizieren kann.
Das Naturgeschenk der Sprache soll zusammenführen – nicht als Barriere zwischen den Menschen stehen.

Sehr geehrter Herr Gutteres,
in den letzten 4 000 bis 5 000 Jahren waren die jeweiligen Völker immer wieder mit Not, Leid und Gewalt konfrontiert. Abermillionen Bürger wurden versklavt und gefoltert. Weitere viele Millionen unserer Mitmenschen kamen auf unnatürliche Weise zu Tode.
Sind nicht auch Sie der Überzeugung, dass diese bisher unendlichen, schmerzvollen Epochen im Sinne der Menschheit – im Sinne jedes einzelnen Bürgers auf unserer Erde – nun endlich der Vergangenheit angehören sollten?
Wir spüren den „Weltschmerz“, den nahezu alle Menschen dieses Planeten mit sich tragen – unbewusst, verdeckt – jedoch ständig zugegen und präsent, vor allem dann, sobald Armut und Gewalt in der Gegenwart stets aufs Neue eine spürbare, verbindende „Bewusstseinsbrücke“ zur Vergangenheit bilden.
Der unaufhörliche „Schmerz“ unserer Mitmenschen, ob im Jetzt oder eben zurückliegend, kann durch das Verstreichen der Zeit nicht wirklich „gelöscht“ werden – er ist allgegenwärtig und überträgt sich von Generation zu Generation.

Einzig alleine das willentliche Herbeiführen einer Welt – in der das Menschsein in allen Lebensbereichen tatsächlich an der ersten Stelle steht – kann diesem stetig belastenden „Weltschmerz“ im Sinne von uns allen nachhaltig entgegenwirken.
Dabei darf Folgendes nicht unerwähnt bleiben: Dieser genannte, unterschwellige „Weltschmerz“ ist einer der Gründe – neben zahlreichen, völlig unnötigen „Zwängen“ und Vernachlässigungen – dass es in unserer Gesellschaft (weltweit) immer wieder sehr viel Unzufriedenheit gibt.

Sehr geehrter Herr Gutteres,
mit Respekt vor Ihrem hohen Amt möchten wir Sie – den Generalsekretär der Vereinten Nationen – als die verkörperte Instanz ansehen, die im Sinne der Menschheit „Großes“ in die Tat umsetzen kann.
Wir bitten Sie – eindringlichst – tun Sie Kraft Ihres Amtes alles, damit die Not und das Leid unserer Mitbürger überall in dieser Welt baldmöglichst eine deutliche Verringerung erfährt!

Es grüßt Sie freundlich und nachdenklich,

Michael Johanni
Vorsitzender
Menschenrechtsaktivist und Autor

Vereinigung mensch bleib Mensch! e.V.

…weil alles miteinander zusammenhängt!

D-97209 Veitshöchheim/Würzburg, Birkentalstraße 30, Telefon: 0931 – 4527905

www.mensch-bleib-mensch.de / info@mensch-bleib-mensch.de

VR-Bank Würzburg – IBAN: DE81-7909-0000-0003-2440-91 / BIC: GENODEF1WU1

 

Bundesministerium für Arbeit und Soziales
Herr Bundesminister Hubertus Heil
Wilhelmstraße 49
10117 Berlin

Veitshöchheim 11. Juli 2018

Unser dringliches Anliegen hinsichtlich des bestehenden „Rentensystems“


Sehr geehrter Herr Minister Heil,

das Wohlergehen unserer Mitbürger ist uns wichtig – dies gilt für alle Lebensbereiche.

Wir sind eine Vereinigung, die sich seit 2008 ehrenamtlich für deutlich mehr Menschlichkeit engagiert.
Die vielseitige Aufgabe, die wir uns gestellt haben, nehmen wir im Sinne unserer Mitmenschen stets ernst. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem die Vorgänge, welche für die Lebensqualität von ausschlaggebender Bedeutung sind.

Mehr und mehr fällt auf, dass viele unserer Mitbürger an einem würdevollen Leben gehindert werden. Es ist nicht nur die fehlende, verbindende Gemeinschaft in unserem Land, die Unzufriedenheit mit sich bringt. Existenziell ist auch die permanent stark einschnürende, finanzielle Beengtheit, die zahlreichen Bürgern das tägliche Dasein immens erschwert. Letzteres liegt in der Natur der Sache, solange innerhalb des bestehenden Geldsystems ein Teil der Bürger regelmäßig nur mit geringsten finanziellen Mitteln versorgt ist. In diesem Zusammenhang erkennen wir, dass es zu den vordersten Prioritäten gehören muss – insbesondere bezüglich der gegenwärtigen Gesellschaftsstrukturen – grundsätzlich allen Bürgern ein Mindestaltersruhegeld zukommen zu lassen!

Das Aufrechterhalten des existierenden, bürgerfremden „Rentensystems“ mit seiner benachteiligenden „Rentenformel“ – das von Ihren Amtsvorgängern und deren Amtskollegen aus Teilen der damaligen Regierung geschaffen wurde – muss im Sinne einer wirklich menschlichen Gesellschaft, in der das Wohl jedes einzelnen Bürgers wichtig sein sollte, als pflichtwidrig bewertet werden.

Selbstverständlich wissen wir, dass es zahlreichen Menschen in Deutschland finanziell sehr gut geht. Und wir wissen auch, dass nicht Wenige ein recht ordentliches Altersruhegeld (Rente) zur Verfügung haben, das ihnen in dieser Hinsicht ein Leben ohne Sorgen ermöglicht. Genauso ist bekannt, dass beispielsweise Beamte, die vertraglich gebunden sind, keine Beiträge entrichten müssen – dies gilt auch für Abgeordnete.
Gleichzeitig gibt es viele Bürger, die selbst noch im Alter kaum wissen, wie sie mit ihren sehr beengten finanziellen Mitteln über den Monat kommen sollen. Diese völlig unnötige Unausgewogenheit im Sozialgefüge bedarf einer längst überfälligen, substanzhaltigen Korrektur.

Um auf diese hier genannten, bedrückenden Umstände aufmerksam zu machen, führten wir von April bis Anfang Juli 2018 eine entsprechende Unterschriftenaktion durch – mit der Hauptüberschrift Menschlichkeit zuerst – Prioritätenwechsel beim Altersruhegeld (Rente).
Wir erhielten 992 Unterschriften zu unserem Konzept – und diese mit auffallender Entschlossenheit. Damit wurde die starke Unzufriedenheit mit dem bestehenden „Rentensystem“ (Altersruhegeld-Regelung) mehr als offenkundig.
Es geht hierbei nicht um eine banale Beitragssenkung, sondern um eine konkrete, ehrliche Neugestaltung der Altersruhegeld-Regelung und der damit einhergehenden, finanziellen Verfügbarkeit im Alter – für ein Leben in wahrhaftiger Würde!
Jeder unter uns weiß, sofern er der Objektivität den nötigen Platz einräumt, dass der Lohn und die Zeitspanne einer Tätigkeit in einem herkömmlich, abhängigen Beschäftigungsverhältnis ganz überwiegend von den jeweiligen Unternehmen bestimmt wird. Alleine dieser Aspekt zeigt, dass der Bürger, der in abhängiger Arbeit tätig war, in aller Regel keineswegs selbst über die Höhe seines anschließenden Altersruhegeldes entschieden hat. Und damit wird die Verantwortlichkeit der Regierung noch schlüssiger. Die Bürger aber stehen in aller Regel fremdbestimmten Entscheidungen und einengenden Gesetzen gegenüber.

Wir möchten mit diesem Brief auch die Gelegenheit nutzen, unseren Unmut über die finanziellen Prioritäten der Regierung zum Ausdruck zu bringen.
Es ist fragwürdig, dass mehr oder weniger regelmäßig verschiedene Projekte in Auftrag gegeben oder großzügig unterstützt werden, die bei genauerer Betrachtung für die große Mehrheit der Bürger keinen wirklichen Sinn ergeben. Ob es sich um den überdimensionalen Bahnhof in Stuttgart, die Elbphilharmonie in Hamburg oder um die hohen „Ausgaben“ bei der militärischen Rüstung handelt – an diesen und ähnlichen Stellen wurde und wird immer wieder kräftig investiert. Unverständlich ist auch, dass die Erhebung einer Vermögenssteuer bislang „vermieden“ wurde, obwohl dadurch jährlich einige Milliarden Euro für die Bevölkerung zur Verfügung stünden. Es gäbe noch weitere Beispiele, die ebenfalls offenbaren, dass die Prioritäten der jeweils Verantwortlichen das Allgemeinwohl hintenanstellen.
Wir sind deshalb der festen Überzeugung, dass es längst überfällig ist, das Menschsein und damit einhergehend das tatsächliche Beachten der Würde aller Bürger an die vorderste Stelle sämtlicher Entscheidungen zu stellen – und dies in allen Lebensbereichen!
Nicht zuletzt gerade auch wegen des gegenwärtigen, von Menschen geschaffenen und von Menschen gesteuerten „Geldsystems“. Bei gutem, aufrichtigem Willen für das wirklich Menschliche, dürfte es eigentlich überhaupt keine finanziellen Nöte geben…
Das bestehende „Rentensystem“ mit seiner „Rentenformel“ muss daher unserer Auffassung nach – bei Einbeziehung aller hier beschriebenen Vorgänge – als gesellschaftsbelastend, unaufrichtig, einschnürend und gegenüber zahlreichen Bürgern gleichsam als würdeverletzend bewertet werden.

Im Sinne unserer Mitbürger und für eine merklich menschlichere Zukunft erstellten wir mit größtmöglicher Sorgfalt ein Konzept, das die Altersruhegeld-Regelung (das bisherige „Rentensystem“) auf einer neuen, menschlich logischen Grundbasis erstarken lassen kann.

Wir Menschen sind kein Börsenkurs!
Die existierende, menschenfremde “Rentenformel” (EP = Entgeltpunkte, ZF = Zugangs-faktor, ARW = Aktueller Rentenwert, RAF = Rentenartfaktor) muss baldmöglichst abgeschafft sein.

Wir brauchen ein ausreichendes Mindestaltersruhegeld, spätestens ab Januar 2020! Errechnet nach dem Durchschnitt der jeweiligen, allgemeinen Lebenshaltungskosten und zum Vorteil der Bürger zusammengesetzt – inklusive einer sichtbaren Grundpauschale für den Krankheitsfall.

Ausnahmlos jeder Bürger – Beamte genauso wie Politiker und Selbstständige – sollten diesen Beitrag in eine Gemeinschaftskasse einzahlen (Altersruhegeld-Kasse).

Jeder Bürger muss das uneingeschränkte Recht haben, spätestens mit 63 Jahren in den Altersruhestand zu gehen, und dies ohne Abzüge sowie ohne sonstige Einschränkungen – für ein Leben in Würde.

Das Mindestaltersruhegeld muss steuerfrei sein. Es widerspricht – gerade auch im Alter – einem möglichst selbstbestimmten Dasein, dass die Regierungen immer wieder auf die Lebensqualität der Bürger beengend einwirken – z. B. durch die Steuern.

Sehr geehrter Herr Minister Heil – es ist uns bewusst, dass wir Ihnen hiermit eine starke Forderung präsentieren. Sind nicht aber auch Sie der Überzeugung, dass die Lebensqualität vieler Bürger einer deutlichen Verbesserung bedarf? Wir wollen nicht glauben, dass sich Politiker, die sehr wichtige Positionen inne haben, mit einem Denk- und Handlungsniveau innerhalb ihres Amtes zufrieden geben, das die tatsächliche Würde der Bürger nicht in den Mittelpunkt stellt. Schließlich geht es doch allen Menschen um die Sinnhaftigkeit im Leben.

Wir und sehr viele andere Mitbürger wären Ihnen für Ihr verstärktes Engagement äußerst dankbar, wenn Sie sich Kraft Ihres Amtes für eine menschlichere Zukunft einsetzen.
Die hier beschriebene Umgestaltung des Altersruhegeldes (des Rentensystems) im Sinne der Bürger und folglich der gesamten Gesellschaft, muss ein solcher wichtiger Schritt für eine deutlich menschlichere Zukunft sein.

Es grüßt Sie freundlich

Michael Johanni
Vorsitzender
Menschenrechtsaktivist und Autor